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Statt vom Wetterreden wir vom Konsumklima, Arbeitsklima, Raumklima – oder dem Klimawandel, den unsere Kühe verursachen, weil sie bei ihrer Verdauung Methan ausstoßen: Methan ist 20 bis 30 mal schädlicher für die Erdatmosphäre als CO²! Auch Wasserinsekten, Muscheln und Schnecken bilden „Klimakiller“ bei ihrer Verdauung, ebenso viele Mikroorganismen (zu erkennen an im Eis eingeschlossen Blasen, die „Abgase” aus dem Stoffwechsel von Bakterien enthalten, wobei oft kunstvolle Strukturen entstehen).
Durch den Treibhauseffekt Wird Wärme gespeichert, weil Sonnenenergie unter einer Gasdecke gestaut wird. Ohne sie wäre unsere Erde eine Eiswüste mit durchschnittlich -18°C Oberflächentemperatur - statt +14 °C (bis zur Industrialisierung) oder +15° C (heute) und 2050 mindestens 17°C. Es wird vermutet, dass die irdische Durchschnittstemperatur in 500 Mio. Jahren durch erhöhte Sonnenbestrahlung +70 °C erreichen wird, was der verstärkte Treibhauseffekt heute rasant beschleunige. Er ersetzt heimische Arten durch tropische Pflanzen und Tiere. - Überträgermücken von Malaria wurden bereits in Deutschland gefunden.
Pollenflüge kämen früher, gefolgt von trockenen Sommern und Hitzestau. Zum Atmen lohnt es sich, in den Tiergarten oder das Tempelhofer Feld zu gehen. Begleitet von Ventilatoren, sammle man sich unter Palmen an schrumpfenden Gewässern (falls sie nicht stinken). Atlantische Westwindlagen bestürmten feuchte Winter, während das letzte Reisebüro schließt, weil der bewohnbare Norden dicht und die Tropen schon zu uns gekommen seien.
CO² (Kohlenstoffdioxid),wird bei Verbrennung kohlenstoffhaltiger Substanzen sowie in lebenden Organismen frei. CO² ist nicht nur Abfallprodukt, sondern relevant für irdisches Leben. Es dient als Puffer im Säure-Basen-Haushalt, der Entspannung unserer glatten Muskulatur, während die Atmung sich an seinem Anteil im Blut orientiert. Unsere Luft enthält ca. 0,03 Volumenprozent CO². Bei Volumenkonzentrationen zwischen drei bis fünf Prozent atmet man schnell. Ab sechs Prozent CO² in der Atemluft droht Bewusstlosigkeit, ab acht Prozent CO² erst der Tod. – Da geht noch viel!
Wissenschaftler errechneten CO²-bedingte Zunahmen des Treibhauseffekts. Nun möchten fast alle Staaten, dass die anderen ihren CO²-Ausstoß verringern, weil sie Untergang im Meeresspiegelanstieg, wasserlose Dürren, unberechenbare Stürme und Flüchtlingsströme fürchten. Dabei ist es Aufgabe der Pflanzen, CO² in Biomasse umzuwandeln! Vielleicht werden Dachgärten die zukünftigen Solaranlagen verdrängen!
Dem Meerbleibt nichts anderes übrig, als sich auszudehnen, wenn es wärmer wird und Eisberge hineinschmelzen. Dabei nehmen Dichte und Salzgehalt ab: Als Golfstrom zieht leichteres Wasser an der Meeresoberfläche vom Golf von Mexiko nach Europa, wo es unsere Winter beheizt mit einer Wärmeenergie, die vier Millionen großen Kernkraftwerken entspricht. Dabei kühlt es sich ab, wird schwerer und sinkt in mächtigen Säulen (zehn bis 50 km Durchmesser) in die Tiefe, wo es nach Süden gesaugt wird. Verdünnt aber Regen- und Schmelzwasser den Nordatlantik, hielte sich das Wasser an der Oberfläche und der Strom käme mangels Sog ins Stocken. Demnach entscheiden wenige Promille Meersalz darüber, ob es bei uns schneit oder regnet. Neben Salzen enthält Meerwasser CO², Sauerstoff und andere atmosphärische Gase: je wärmer, desto weniger CO² nimmt es auf. An besonders warmen Stellen sprudelt CO² sogar aus übersäuertem Wasser. Wenn die letzten bekannten Fische nicht mehr da sind, leben wir vielleicht von Tabletten.
Energielässt sich erzeugen durch Tragen von Akkus, die sich an Körperbewegungen aufladen, z. B. in Uhren. Radler können über einen Generator bis 200 Watt Strom zu erzeugen. Der Fitnessklub Gold’s Gym (im Prenzlauer Berg) nutzt das bei seinen Rädern wie Crosstrainern. Daran laden die Mitglieder Handys oder MP3-Player auf und bekommen Energiepässe, um ihre Wattleistung einzutragen. Nachdem ein Honda-Roboter „Asimo“ fähig zu sein scheint, Gedanken zu steuern, müsste sogar Denken in der Lage sein, zur Stromquelle zu werden – so wir dann noch denken können!
Constanze