Mob e.V. – Obdachlose machen mobil

Edito

Liebe Leser,

Foto: Andreas Düllick
Foto: Andreas Düllick
momentan sieht es zwar draußen gar nicht so aus, als ob es Winter werden würde. Tatsächlich aber steht der erste Advent vor der Tür. Und selbst Weihnachten ist nicht mehr fern. Das heißt einerseits, dass es demnächst kalt wird. Wohl dem, der dann ein festes Dach über dem Kopf hat. Und andererseits müssen wir uns mit dem schönen, aber auch leidigen Problem beschäftigen, Geschenke für unsere Lieben zu besorgen. Das die strassenfeger-Redaktion auf die Idee gebracht, sich in der vorliegenden Ausgabe dem Titelthema „Luxus“ zu widmen. Dabei fanden wir, dass Luxus nicht immer etwas Materielles sein muss, sondern dass jeder Mensch diesen Begriff für sich selbst ganz subjektiv interpretiert. Ist Wohnen beispielsweise Luxus? Oder ist es eher Freizeit, oder die Möglichkeit, zu tun, was man gerade will? Ist Bildung Luxus oder wenn ein Mensch in seinen schwersten Stunden begleitet wird? Wie immer haben sich unsere Autoren intensiv mit diesen Fragen beschäftigt und ihre Erkenntnisse aufgeschrieben. Eine Sache konnten wir uns nicht verkneifen: Mal die aktuellen Regelsätze für Hartz IV-Empfänger mit den teuersten Luxusgenüssen zu vergleichen.

Außerdem stellen wir Ihnen in der der Rubrik art strassenfeger Martin Scharfes virtuelle Bibliothek vor. Seit gut zwei Jahren lässt er vor der Kamera die unterschiedlichsten Menschen aus Büchern lesen und stellt die Ergebnisse dann unter „Volkslesen.tv“ ins Internet. Wir finden das famos!

Im Brennpunkt untersuchen wir, wie sozial die Wohnungspolitik in Berlin ist. Ergebnis: Eher nicht. Da muss der Senat wohl nachsitzen. Nachsitzen müssen auch die deutschen Bildungspolitiker. In puncto Studieren ist vieles im Argen. Deshalb wird auch in Berliner Universitäten gestreikt und der strassenfeger ist mittendrin.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Andreas Düllick


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